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La Montoise 2017, ein zarter und blumiger Wein

Die 7. «Mondial du Chasselas» – eine Rekordauflage 3/4

 

Wie erhält man den besten Gutedel der Welt? Eine Reportage von dem Weinanbaugebiet Mont-sur-Rolle, das bei der 7. Auflage des Wettbewerbs «Mondial du Chasselas» in Aigle ausgezeichnet wurde und zu «Cave de la Côte» gehört.

 

And the winner is … La Montoise Esprit Terroir von Cave de la Côte. Am 29. Juni enthüllte die internationale Jury der 7. Auflage des Wettbewerbs «Mondial du Chasselas» im eleganten Dekor des Château d’Aigle ihre Siegerliste. Eine Rekordauflage mit 820 angemeldeten Teilnehmern in den verschiedenen Kategorien. Sie zog neben Vertretern aus ihrer Geburtsstätte in der Waadt Teilnehmer aus etwa zehn Ländern sowie 1400 Besucher an. Etwa 200 Weine wurden schliesslich ausgezeichnet.

La Montoise wurde in der Hauptkategorie zum «besten Gutedel der Welt» gekürt und konnte sich so gegen rund 660 andere Weine durchsetzen. Die Weinbauregion La Côte hat somit schon zum vierten Mal gewonnen und stellt das grossartige Potenzial der Region für die Herstellung von Qualitätsweinen der verschiedensten Rebsorten unter Beweis. Bei diesen vier Auflagen wurden ausserdem schon zweimal Weine aus dem Terroir-Sortiment von Cave de la Côte prämiert. Dies geschah erstmals bei der Auflage 2016 mit der Auszeichnung des Morges Vieilles Vignes.

Der Wettbewerb «Mondial du Chasselas» wurde vor sieben Jahren ins Leben gerufen, «um die Stärken dieser grossartigen weissen Rebsorte aus der Genferseeregion neu zu entdecken und in den Mittelpunkt zu stellen», erklärt Weinjournalist und -verkoster Alexandre Truffer, der einer der Organisatoren ist. Die Situation des Gutedels ist tatsächlich ein wenig speziell, da er «hinsichtlich der Anbaugebiete und produzierten Mengen zwar einen Rückgang erlebt, jedoch gleichzeitig bei den jungen Generationen, die ihn neu erfinden, und auch auf internationalem Niveau steigendes Interesse verbuchen kann.»

Die Weine werden von rund 80 Verkostern auf einer Skala bis hundert bewertet. Die Jury sitzt an mehreren Tischen und führt eine zweitägige Blindverkostung durch. Jedes Jurymitglied füllt ein Datenblatt mit den erforderlichen Eigenschaften wie Nase, Intensität und Harmonie aus.

Entgegen der landläufigen Annahme, der Gutedel sei ein reines Produkt aus der Waadt, ist der Wettbewerb äusserst international ausgerichtet: Die hochkarätige Jury kommt hauptsächlich aus dem Ausland – insbesondere aus Frankreich, Italien, Österreich oder Deutschland. Die teilnehmenden Weine stammen aus allen Anbauregionen, auch wenn die schweizerischen Gutedel mit etwa 680 von insgesamt 820 dominieren. Man sollte nämlich beachten, dass im Laufe des 19. Jahrhunderts viele Schweizer Auswanderer diese Rebsorte mit sich nahmen, um sie in den Weinbergen der Nachbarländer oder der Neuen Welt heimisch zu machen.

Für Alexandre Truffer ist der Gutedel «eine sensible Rebsorte, die ihre Region und insbesondere die Arbeit des Winzers und des Önologen, die ihren Beitrag zu seiner Entstehung leisten, perfekt widerspiegelt.» Für ihn muss der ideale Gutedel «frisch, mineralisch, blumig und elegant sein und ein hohes Entwicklungspotenzial besitzen».

In dieser Hinsicht ist Montoise Esprit Terroir 2017 von Cave de la Côte ein «äusserst klassischer Gutedel, und zwar im positiven Sinne: Er ist frisch, elegant, lebendig und würzig und besitzt äusserst delikate Floral- und Mandelnoten. Die ausgeprägte Aromenpalette sowie die finale mineralische Note geben ihm ausserdem ein hervorragendes Reifepotenzial …»

Der Verkündung der Ergebnisse des Wettbewerbs am Freitagabend im Château d’Aigle folgt traditionellerweise ein grosses Volksfest, auf dem die Öffentlichkeit die 200 prämierten Weine verkosten kann. Der zunächst kleine Wettbewerb hat zunehmend an Umfang und Sichtbarkeit gewonnen und ist somit zu einer bedeutenden Veranstaltung geworden. Die Beteiligung ist riesig und dies auch bei den prestigeträchtigsten Weinanbaugebieten. Die Organisatoren streben danach, die ausgezeichneten Weine durch diverse Aktionen, Pressepartnerschaften etc. in den Vordergrund zu stellen.

«Dies ist ein wichtiger Fokus für die Gewinner», unterstreicht Alexandre Truffer. Eine äusserst wertvolle Anerkennung angesichts der renommierten Jury.

 

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