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Die Flasche ist ausgewählt und Sie haben die Ehre, den Wein zu probieren?

Hier finden Sie einige Ratschläge, um die Aromen und Eigenschaften des Weins besser zu erkennen.

 

 

 

MIT DEN AUGEN

Noch bevor es um Geschmack und Aromen geht, können Sie die «Degustation» von aussen her beginnen. Mit anderen Worten: Freuen Sie sich an der Robe des Weins, seiner Farbe und Konsistenz. Neigen Sie das Glas leicht, um diese Eigenschaften besser beurteilen zu können.

AUSSEHEN UND KONSISTENZ

– Am Glanz erkennt man die Fähigkeit, das Licht zu reflektieren: Dies wird an der Oberfläche des Weins im Glas geprüft. Der Wein kann entweder matt, glanzlos, kristallin oder glänzend sein.

– Die Klarheit wird geprüft, indem man durch die Flüssigkeit durchblickt. Sie kann trüb, schattiert oder klar sein.

 

FARBE

– Die Farbintensität zeigt den Gehalt von Farbpigmenten im Wein an. Sie hängt von der Weinsorte ab und wird von oben beobachtet. Sie kann blass, tief, intensiv oder sehr intensiv sein.

– Die Nuancen definieren sich durch den Farbton und die Lichtreflexe an der Kante der Glases. Sie hängen von der Art und dem Alter des Weines ab.

MIT DER NASE

Sie können nun zu den Aromen übergehen und den Wein mit Ihrem Geruchssinn testen. Atmen Sie vor Ihrem ersten Geruchseindruck tief aus, senken Sie dann die Nase über das Glas und atmen Sie leicht ein. Dies wird die «erste Nase» (premier nez) genannt.

Schwenken Sie nun Ihr Glas, um die Aromen freizusetzen, und atmen Sie nochmals über dem Glas ein – zweite Etappe, «zweite Nase» (deuxième nez).

Die primären Aromen stammen von der Rebsorte, die sekundären werden während der Fermentierung und die tertiären schliesslich während der Reifung gebildet.

 

Bis zu 650 Aromen kann ein Wein enthalten! Hier sind die wichtigsten Gruppen:


MIT DEM MUND

Jetzt können Sie den Wein probieren. Behalten Sie den Schluck im Mund und atmen Sie gleichzeitig ein wenig Luft ein, sodass die Aromen in die Nasenhöhlen aufsteigen. Dies nennt man die retronasale Aromawahrnehmung. Bewerten Sie dann die Ausgewogenheit des Weines, spucken Sie aus und konzentrieren Sie sich dann auf die Nachhaltigkeit Ihres letzten Geschmackseindrucks.